Donnerstag, 7. Juni 2007

"Robin Hood" sucht Junior PR-Berater in Hamburg


Sie arbeiten momentan beim Sheriff von Nottingham als Junior-PR-Berater oder -Beraterin, bekommen weniger Goldstücke als Sie möchten, sind häufiger vom Sheriff genervt, weil er immer alles besser weiß. Daher sind Sie für Veränderungen offen. Sie wünschen sich mehr eigenständiges Arbeiten und schnellere Aufstiegsmöglichkeiten; einen Chef, der Sie konstruktiv unterstützt; mehr Goldstücke als jetzt; mehr Spannung im Job und eine sinnvolle Mission. Und die Einsatzzeiten sollten real sein.

Dann wechseln Sie doch auf die andere Seite des Sherwood Forest. Seit sieben Jahren arbeiten wir für Kunden im Gesundheitssystem. Als inhabergeführte PR-Agentur Hoschke & Consorten Public Relations GmbH, Hamburg, gestalten wir als Robin Hoods Gefährten mit einem engagierten 18köpfigen Team u.a. die PR-Kampagne für eine der bekannten Gesundheitsmarken.

Im Gesundheitssystem wird sich noch viel mehr tun. Daher brauchen wir weitere unternehmerisch denkende Mitstreiter (Junior PR-Beraterinnen und Junior PR-Berater), die sich schon einige Zeit im Wettkampf erprobt haben, die selbständig arbeiten, zum PR-Berater oder -Beraterin aufsteigen und dabei gutes Geld verdienen möchten. Und das Gesundheitssystem mit PR mitgestalten wollen.

Auf in den Kampf. Bewerben Sie sich bei Nicole Radtke mit einer vollständigen Bewerbung per Mail (Anschreiben mit Begründung, warum sie glauben, der oder die Richtige für Robin Hoods Gefährten zu sein; Lebenslauf; ein paar Arbeitszeugnisse und ein paar PR-Arbeitsproben, Gehaltswunsch, Einstiegstermin).

Fragen gerne vorab telefonisch an Teamleiter Christian J. Becker.

Kontakt:

Hoschke & Consorten Public Relations GmbH
Telefon 040 – 36 90 50 – 35
c.becker@hoschke.de
n.radtke@hoschke.de

Sonntag, 15. April 2007

(+) BUCHTIPP Hexal-Story - vom Wohnzimmer zum Weltkonzern


In zwanzig Jahren hatten die Gebrüder Strüngmann aus einer Arzneimittel-Firma im bayerischen Wohnzimmer ein Generika-Unternehmen von Weltrang gezimmert. Heide Neukirchen beschreibt in "Hexal-Kapitalismus" aus dem campus-Verlag, wie die beiden Brüder als Entrepeneure die Großen der Pharmabranche mit Imitationspräparaten zum Kochen gebracht haben. Und zwar, indem sie ihnen Marktanteile abgenommen haben. Die Masche der Strüngmanns: Schnelligkeit, Schnelligkeit, Schnelligkeit. Und viele Ideen, die sie schnell umgesetzt haben. Und durch ihr charismatisches Wesen konnten sie Mitarbeiter bis zum Letzten motivieren. Spekulieren kann man, wie viele Informationen im Buch Insiderinformationen sind. Sie müssen aus erster Hand kommen. Das Buch ist 2006 erschienen. Die Brüder haben ihr Baby 2000 an einen Großkonzern veräußert und mit 5,65 Milliarden Euro richtig Kasse gemacht. Es liegt nahe, dass die beiden eine schöne Biographie als Abrechnung möglich gemacht haben.

Bewertung: Es liest sich gut und spannend für Pharma-Interessierte. Es liest sich allerdings vor allem als PR-Buch für die Brüder, eine kritische Auseinandersetzung der Autorin mit ihrem Thema fehlt. Das ist aber das Einzige kritisierbare an dem Buch. Dafür ist es einfach zu sehr eine Insider-Perle.

Fazit: Mittlerweile ist die Story aber schon überholt. Denn Hexal ist langsamer geworden als unter den Strüngmanns. Kleine, flexible, schnelle Familienunternehmen wie Biomo-Corax sind dabei, rasend schnell den Generika-Markt zu erobern.

Dienstag, 13. März 2007

/-/ Jan Ullrichs PR-Desaster



Er hat Deutschlands Radsport durch den Tour de France-Sieg 1997 auf Weltniveau geführt. Doch danach ging es sportlich und PR-mäßig nur noch bergab. Jedes Jahr wurde von der Presseabteilung dasselbe Mantra verbreitet. Ulle kann die Tour gewinnen, startet aber später in die Saison. Vorteil: die Erwartungen waren hoch, Ulle und T. waren in den Medien. Und die Sponsoren waren heiß auf Ulle. Nachteil: Erwartungen, die nicht annähernd erfüllt werden, führen zu Unzufriedenheit. Der Moppel aus Merdingen und die Bonner PR-Stricker waren immer in der reaktiven Verteidigungshaltung, immer im Krisen-PR-Szenario.
Höhepunkt war dann der Rauswurf wegen Dopingvorwürfen im letzten Jahr. Seitdem hat Ulle eine PR-Agentur, die aber ihr Handwerk nicht versteht. Als Abschluß verpasste die Agentur Ulle einen sehr unwürdigen Abgang per PK und Auftritt bei Beckmann. Und es geht weiter. Erst kündigt der jetztige Freitzeitradler, er unterstütze das österreichische Zweitklassen-Team Volksbank, dann will er nicht auf der Präsentation stören und muß auf seiner Homepage eine Klarstellung veröffentlichen.
Bewertung: Diesen Abgang hat er nicht verdient, schade. Denn es war immer ein Genuß, ihm beim Zeitfahren zuzusehen. Er war dabei ästhetisch der Beste.
Fazit: eine PR-Niete von Ulles PR-Agentur

Samstag, 10. März 2007

Stelle frei: PR-Berater bitte bewerben!

Warum soll man nicht über einen PR-Blog einen neuen PR-Kollegen suchen?
Ich arbeite in einer Hamburger PR-Agentur und suche dringend Verstärkung für mein Team. Wenn Du also PR-Berater oder Junior-PR-Berater (Mann oder Frau) bist und gerne in einem netten Team für spannende Kunden selbstverantwortlich mitarbeiten möchtest - einfach einen PDF-Lebenslauf und kurzes Mail-Anschreiben an mich mailen. Ich melde mich zurück - garantiert.

Hier die Anforderungen:

Für wen? Bekannte Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Energie, Pharma etc.
Für wann? Bald
Warum? Neukundengeschäft läuft gut
Was sind die Anforderungen?
- Studium
- Belastbare PR-Erfahrung (ideal in Agentur) und (weitgehend) selbständige Kundenführung
- PR-Leidenschaft
- Sicherheit in den wichtigsten PR-Tools
- gut am PC
- Gernetelefonierer
- Journalistenkontakte
- erprobte Schreibe
- Knowhow in den Themen Gesundheit oder Energie oder Pharma

Was gibt es?
Gutes Geld, nette Chefs und Kollegen und Kolleginnen, entspanntes Klima, schnell eigene Projekte (Junior-Berater) und eigene Kunden (PR-Berater)

Wie kann ich mich bewerben?
Lebenslauf inkl. Foto und Kurzanschreiben als PDF per Mail an mich, Christian J. Becker, E-Mail austernpruefer-becker@gmx-topmail.de

Wie geht es weiter?
Ich melde mich und wir machen zunächst einen Telefontermin und dann ... vielleicht bald am Schreibtisch in HH als neue Kollegin oder Kollege

Sonntag, 25. Februar 2007

(+)/-/ Ministerin v.d. Leyen macht endlich Familien-PR


Die CDU und die katholische Kirche überschlagen sich momentan wieder mal mit mittelalterlichem Gedankengut. Sie verteufeln die Vorschläge von Familienministerin Ursula von der Leyen als familienfeindlich. Dabei hat sie das Elterngeld eingeführt, um Familien die Verbindung von Familie und Job zu erleichtern. Und sie möchte mehr Krippenplätze einführen, damit Frauen und Männer auch dadurch Job und Kind besser vereinbaren können. Sie macht also einfach gute PR für die Familie mit Kindern. Schließlich ist sie Familienministerin und sieht dies als ihre Aufgabe. Ein großes Lob für sie. Aber CDU und Kirche beschwören den Geist des Mittelalters herauf, in dem sie Mütter wieder für mehrere Jahre an Herd und Wickeltisch allein verbannen wollen und ihr die Chance nehmen wollen, Job und Kind zu kombinieren. Das ist rückständig und einfach nicht zeitgemäß. Und welches Recht nehmen sich kinderlose zölibatäre katholische Priester heraus, sich zu Kindern zu äußern? Sie haben kein Recht dazu.
Bewertung und Fazit: großes Lob für von der Leyen (Perle +), pfui für CDU und Kirche /Niete -/.